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Das Buch Die Strafanzeige Weiter Schriftsätze Hintergrund Finden Sie das gut? Aktuelles

Weiter Schriftsätze

Auszüge aus weiteren Schriftsätzen an den Ankläger beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (die Aktuellsten zuoberst):

26. Juli 2011

OTP-CR-48/11
Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger

Addendum No.11


Irische Regierung belastet Vatikan - katholische Priester und Bischöfe unterstützen irische Regierung

Rom vertuscht und begünstigt Sexualverbrechen bis in jüngste Zeit

Zehntausende von Kindern weltweit bedroht

Anklagebehörde sollte Aktenvorlage verlangen



In der vergangenen Woche wurden im Rahmen der Diskussion um den Cloyne Report Skandal in Irland weitere Tatsachen bekannt.

Die Irish Times http://www.irishtimes.com/newspaper/weekend/2011/0723/1224301177540.html berichtet am 23.Juli 2011unter dem Titel " The Fearful Fathers" über den katholischen Priester Brendan Hoban und seine Meinung zu den Aussagen des Irischen Ministerpräsidenten Enda Kenny.

über Kenny heißt es:

......Enda Kenny was launching an unprecedented, historic attack on the Vatican in Dáil Éireann, accusing it of downplaying or “managing” the rape and torture of children “to uphold instead the primacy of the institution, its power, standing and ‘reputation’ ”. Ireland, he declared, was not Rome but “a republic of laws . . . where the delinquency and arrogance of a particular version, of a particular kind of ‘morality’, will no longer be tolerated or ignored.


Die Meinung von Father Brendan Hoban dazu:

Brendan Hoban wonders what all the fuss is about. Enda Kenny was saying nothing that Irish priests haven’t been saying for years, he claims, about what the bishops should be doing. “In effect, he is challenging Rome as distinct from the Irish church. We have no problem living in a democratic republic and I think we have shown ourselves, in the main, as people who have made a contribution to that republic . . . We have been waiting a long, long time for the bishops to say: ‘Let us run our own affairs, rather than tying our hands behind our backs . . .’ ”

Der Priester bestätigt, dass der Umfang des sexuellen Missbrauchs durch Kleriker und die Gefahr weiterer Verbrechen längst bekannt war und vom Vatikan vertuscht und damit weiteren Verbrechen Vorschub geleistet wurde.

Auch Bischöfe aus 3 irischen Diözesen,

Bishop of Down and Connor Noel Treanor
Bishop of Dromore John McAreavey und
Auxiliary bishop of Armagh archdiocese Gerard Clifford

fanden zustimmende Worte für die Rede Enda Kennys, wie die Irish Times am 23.7.2011 meldet. Sie bestätigen damit auch die Vorhalte, die Kenny dem Vatikan wegen seiner Vertuschungsstrategie gemacht hat.

http://www.irishtimes.com/newspaper/ireland/2011/0723/1224301202997.html.

Wie aktuell diese vom Vertuschungssystem des Vatikans ausgehende Gefahr ist, zeigt nicht nur die Tatsache, dass die im Cloyne Report aufgedeckten Verbrechen teilweise erst 3 Jahre zurückliegen, sondern auch der jüngste Fall eines katholischen Kinderschänderverbrechers in Deutschland in Salzgitter, wo die Polizei einen katholischen Priester verhaftet hat, der mittlerweile mehrere Sexualverbrechen gestanden hat, begangen an Minderjährigen seit 2007 bis heute. (http://www.irishtimes.com/newspaper/world/2011/0720/1224301009958.html)
Das deutsche Magazin der Spiegel berichtet dazu in seiner online-Ausgabe vom 24.7.2011unter der Überschrift: "Katholische Kirche vertuschte Missbrauchsfall", dass die katholische Kirche schon im Jahr 2006 ein Kontaktverbot gegen den jetzt verhafteten Priester zu einem zehnjährigen Jungen ausgesprochen hat, ohne Eltern oder Strafverfolgungsbehörden zu informieren. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,776295,00.html

Da die Glaubenskongregation des Vatikans und damit Papst Joseph Ratzinger gemäß der päpstlichen Anweisung vom 30.4.2001 "Sacramentorum sanctitatis tutela" und dem Rundschreiben an alle Bischöfe" de delictis gravoribus" am 21.5.2001 von Joseph Ratzinger (vgl. Seite 28 unserer Anzeige) über jeden der bisher bekannt gewordenen Missbrauchsfälle informiert war, ist die Annahme gerechtfertigt, dass der Vatikan über die tausende bereits bekanntgewordenen Fälle hinaus viele weitere Wiederholungstäter kennt und sie deckt und damit tausenden von weiteren Verbrechen Vorschub leistet.

Die Gefahr, Opfer dieser Verbrechen zu werden, besteht weltweit für hunderttausende von Kindern überall dort, wo der Vatikan unter Führung von Joseph Ratzinger seine kriminellen Täter durch sein weltweites Vertuschungs- und Begünstigungssystem nicht nur vor staatlicher Strafverfolgung schützt, sondern ihnen sogar immer wieder die Gelegenheit zur Begehung neuer Verbrechen einräumt, wie die jetzt aufgedeckten Fälle eindrücklich belegen.

Die zentrale Verantwortlichkeit und Konzentration aller Akten im Vatikan bietet aber andererseits für die Strafverfolgung die Möglichkeit, durch Einleitung und Durchführung von Ermittlungen, auch in diese Akten, die Schuldigen zu ermitteln. Gerichte in USA haben diesen Weg schon gewählt, entsprechende Verfahren laufen auch in Belgien und Großbritannien, wie wir bereits vorgetragen haben, in denen es um gerichtliche Akteneinsicht in die Akten des Vatikans geht. Von dem Anspruch des Vatikan, er und der Heilige Stuhl, ein kleineres Areal in Rom mit nicht einmal tausend überwiegend männlichen Bewohnern seien als Staat und der Papst als dessen Oberhaupt immun, lassen sich immer weniger Gerichte beeindrucken, wie wir bereits vorgetragen haben.

Auch Regierungen nehmen den Anspruch des Vatikan nicht mehr hin, er könne nach seinen Vorstellungen das Recht eines Souveränen Staates unterlaufen, indem er mit seinem Cannon Law das geltende Recht mißachtet, um die Verbrecher in seinen Reihen zu schützen.

Neben Enda Kenny (vgl. unser Addendum vom 16.July 2011)hat dies jüngst auch der polnische Ministerpräsident Tusk klar zum Ausdruck gebracht mit den Worten:
„Die Regierung kniet nicht vor dem Klerus nieder, sondern nur vor Gott!“
(Süddeutsche Zeitung vom 15.7.11 ).

16. Juli 2011

OTP-CR-48/11
Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger
Addendum No. 10 to Legal Document of Feb. 14, 2011


Neue Beweise in Irland

Neue überzeugende Beweise für das System der Unterstützung und Vertuschung von Verbrechen an Kindern durch den Vatikan unter der Leitung von Joseph Ratzinger sind in der vergangenen Woche in Irland veröffentlicht worden.

Der 341-seiten starke Cloyne Report über Mißbrauchsfälle in der irischen Diözese Cloyne in der Zeit zwischen Januar 1996 und Februar 2009 (abgedruckt im Internet unter http://www.irishtimes.com/indepth/cloyne/index.pdf )kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass der Vatikan Geistliche in Irland dazu angehalten hat, Missbrauchsfälle zu vertuschen.

Die Feststellungen des unter der Leitung von Richterin Murphy entstandenen Cloyne Report über aktuelle Missbrauchsfälle der Kirche bis in die Gegenwart hinein bestätigen erneut eindrucksvol1 das in unserer Anzeige dargestellte weltweite System der Begünstigung und Vertuschung von Kinderschänderverbrechen unter der Leitung von Joseph Ratzinger. Der Report bei den verantwortlichen Politikern der Republik Irland zu heftigen und eindeutigen Reaktionen geführt.

Der Bericht in der Irish Times vom 14.Juli 2011 ( http://www.irishtimes.com/newspaper/breaking/2011/0714/breaking1.html) gibt eine Übersicht über das Ergebnis des Cloyne Report und die Reaktionen der verantwortlichen Politiker hierauf. Wir geben den Bericht der Irish Times deshalb hier in voller Länge wieder:

The Vatican’s approach to clerical abuse inquiries in Ireland has been branded a disgrace by the Taoiseach today.

In the wake of the report into the Catholic Church’s response to allegations of abuse in the diocese of Cloyne, Enda Kenny warned new laws would not be stopped by canon rules.

The Taoiseach said the Government’s concerns must now be dealt with. “I think this is absolutely disgraceful that the Vatican took the view that it did in respect of something that’s as sensitive and as personal with such long-lasting difficulties for persons involved,” he said.

"The law of the land should not be stopped by a collar or a crozier," Mr Kenny said.

Tough new laws to force the disclosure of information on child sexual abuse are to be introduced in response to the Cloyne report. The withholding of information about serious offences against a child will be made a criminal offence, Minister for Justice Alan Shatter announced yesterday following the publication of the report on the handling of sex abuse claims in the diocese of Cloyne.

Further measures, including a statutory child protection code, are to be announced by Minister for Children Frances Fitzgerald tomorrow.

Tánaiste and Minister for Foreign Affairs Eamon Gilmore met papal nuncio Archbishop Giuseppe Leanza over the findings of the report today.

Speaking after the meeting, Dr Leanza said he was "very grateful" to Mr Gilmore for the meeting. "I think it has been a useful meeting . . . he has given me a copy of the report, and I will bring it immediately to the attention of the Holy See.

He reiterated the Catholic Church's "total commitment" to take "all necessary measures" to ensure the protection of children.

Mr Gilmore said the Vatican’s intervention in Irish affairs was “absolutely unacceptable” and “inappropriate”. He said he had told Dr Leanza that an explanation and response was required as to why the Vatican had told priests and bishops they could undermine Irish rules.

“I want to know why this state, with which we have diplomatic relations, issued a communication, the effect of which was that very serious matter of the abuse of children in this country was not reported to the authorities,” he said.

Mr Gilmore said the Vatican had conveyed a message that somehow it was “all right to evade responsibility” for reporting these matters to the Irish authorities.

Fine Gael chairman Charlie Flanagan called for Dr Leanza to be expelled from Ireland.

Elsewhere, Fianna Fáil leader Micheál Martin said Bishop John Magee should not be excluded from the prospect of a jail term if he is prosecuted as a result of investigations into the Cloyne report.

Bishop Gerard Clifford, auxiliary bishop of the archdiocese of Armagh, this morning said evidence in the report showing that the church’s standing was prioritised over the victims of abuse was “the great disappointment”.

He said there was a new realisation that the problem of abuse is something the church cannot solve by itself and he welcomed Mr Shatter's comments about the introduction of child protection legislation.

The report found that the Bishop of Cloyne, John Magee, misled the minister for children by claiming the church’s guidelines for handling abuse cases were being fully complied with. It also found he falsely told the Health Service Executive (HSE) that allegations of abuse were being reported to gardaí.

In fact, two-thirds of complaints made between 1996 and 2008 were not reported to the Garda and no complaint was passed to the HSE during this period.

Senior Vatican spokesman Fr Federico Lombardi issued an emphatic “no comment” when asked about the Cloyne report. He did not rule out making a comment at a later date, by which time the Holy See would have had a chance to assess the report fully.


In der österreichischen Zeitung "Der Standard" wird der Irische Ministerpräsident Edna Kennny auch mit den Worten zitiert, das Irland des 21. Jahrhunderts werde sich nicht länger katholischer Macht fügen. (http://derstandard.at/1310511278934/Zu-Kindesmissbrauch-Irland-bestellt-Botschafter-des-Vatikans-ein)

Damit hat nach den Gerichtsverfahren in verschiedenen Ländern nun auch die Regierung eines demokratischen Staates dem System der Vertuschung und Begünstigung von Kinderschänderverbrechen des Vatikans offiziell den Kampf angesagt. Nachdem dieses System fast täglich überall auf der Erde mehr und mehr entlarvt wird, ist die Zeit reif, dass es zum Wohle abertausender von Kindern endlich beseitigt und der Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen wird.

13. Juli 2011

OTP-CR-48/11
Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger
Addendum No.9 to Legal Document of Feb. 14, 2011


Das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet in seiner Online-Ausgabe am 29.Juni 2011 über sexuellen Kinds-Mißbrauch katholischer Priester in Afrika.(http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,770061-2,00.html).

in der Schlagzeile des Artikels heißt es:"Erst Europa und die USA, jetzt Afrika. Auf dem Kontinent melden sich immer mehr Opfer sexuellen Missbrauchs, berichten von Übergriffen durch Geistliche wie Pater Renato Kizito. Die Machtstrukturen spielen den Klerikern in die Hände, sie werden von den Menschen verehrt - und ihre Taten kaum geahndet."

Der Bericht spricht von sexuellen Verbrechen katholischer Geistlicher in Kenia, Südafrika, Mosambik und Bukina Faso und meint:
"Nachdem in Europa und Nordamerika in den vergangenen Jahren zahlreiche Missbrauchsfälle publik wurden, scheint das Thema mit einiger Verzögerung nun Afrika zu erreichen"

Mit diesem Bericht bestätigt der Spiegel erneut das weltweite Ausmaß des vatikanischen Systems der Unterstützung und Vertuschung von sexuellen Verbrechen katholischer Kirchenangehöriger an Kindern, wie es in aller Deutlichkeit auch in den aus der ganzen Welt bei uns eingehenden Erklärungen Betroffener zum Ausdruck kommt, die wir dem Ankläger vorgelegt haben, das wegen seiner ungeheuerlichen zeitlichen und räumlichen Ausdehnung ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt.

Dass es sich bei diesen Verbrechen nicht um Einzelfälle handelt, sondern um ein ausgedehntes System, für welches der Vatikan, gemäß der absolut monarchistischen Verfassung des Vatikans und des heiligen Stuhls also der Papst verantwortlich ist, ist zunehmend auch Gegenstand nationaler Gerichtsverfahren. Nach den USA und Belgien geht es um diese Frage jetzt auch in Großbritannnien in einem Verfahren wegen Kindsmißbrauch gegen einen früheren Priester vor dem High Court in London, über das der Irish Examiner am 7.Juli 2011 unter der Überschrift"THE High Court in London has been asked to give a ruling on whether the Catholic Church can ever be held liable for the wrongdoings of its priests"berichtet.
(http://examiner.ie/ireland/ruling-sought-on-church-liability-for-priests-acts-160203.html#ixzz1RuUd5TFc)

In solchen Fällen lassen sich die Kläger von einer Klage gegen Papst Ratzinger nur abschrecken, weil sie sich von der Fiktion der Immunität des Papstes als Oberhaupt eines "Staates" abschrecken lassen, eine Fiktion, die vor dem Internationalen Strafgerichtshof keine Wirkung hat.Auch aus Frankreich wird ein neuer Fall einer klerikalen Organisation gegenüber Schutzbefohlenen bekannt. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP klagt dort eine Junge Frau gegen eine zu Opus Dei gehörende Einrichtung in Frankreich auf Schadensersatz.
(http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gw-2sL0vkuPdy5rPQg7mnSPJob1Q.)
Die Frau war als 14 jährige in eine Hotelschule der Organisation eingetreten und wog, als sie 16 Jahre später von ihren Eltern aus der Gruppe gerettet wurde, nur noch 39 Kilogramm.
Opus Dei ist eine Personalprälatur des Papstes, die diesem unmittelbar unterstellt ist. Der Gründer von Opus Dei wurde von Papst Johannes Paul II selig gesprochen.

Alle bisher bekanntgewordenen Kriminalfälle der katholischen Kirche weisen die Gemeinsamkeit auf, dass durch das System der Geheimhaltung und der Vertuschung verbrecherische Handlungen von einem Täter im Wissen um die Straflosigkeit oft jahre- und jahrzehntelang an immer neuen Opfern begangen werden konnten.

Aufgrund der päpstlichen Erlasse Crimen Sollicitationis ist aber sicher, dass sämtliche Verbrechen seit 1981 Joseph Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation und seit 2005 als Papst bekannt und in den Akten des Vatikans auch registriert sind. Ermittlungen im Vatikan werden deshalb ergeben, dass die bisher bekannten Kinderschänder - Verbrechen gegen die Menschlichkeit nur die Spitze des Eisberges sind.

24. Juni 2011

OTP-CR-48/11
Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger

In unserem Addendum vom 2.Juni 2011 haben wir auf die Klage der belgischen Anwälte Walter van Steenbrugge und Christine Mussche gegen den Vatikan wegen sexuellen Mißbrauchs hingewiesen. Mittlerweile liegt uns eine Zusammenfassung dieser Klage vor, die wir in der Anlage in französischer Sprache vorlegen.

Diese Klage in Belgien ist ein weiterer Beweis dafür, wie im übrigen auch die zahllosen von uns vorgelegten Erklärungen von Opfern aus der ganzen Welt, dass die von katholischen Geistlichen begangenen Verbrechen an Kindern ein weltweites Phänomen mit tausenden und abertausenden von Opfern darstellen.

Die für 70 Opfer eingereichte Klage schildert unter anderem eindrücklich die Verhältnisse in Belgien. Sie verweist dazu unter anderem auf den Bericht der ADRIAENSSENS- Kommission, die von der Kirche selbst eingesetzt wurde, vom 10.9.2010 (vollständiger Text im Internet unter http://www.kerknet.be/admin/files/assets/subsites/2343/rapport__version_finale.pdf),
und besonders auf den 488-seitigen Bericht der Sonderkommission der belgischen Abgeordnetenkammer vom 31.3.2011

(http://www.deredactie.be/polopoly_fs/1.994213!file/rapport.pdf),

die nicht nur die unsagbaren lebenslangen Leiden der Opfer schildern, sondern auch das System der Kirche, welches den "idealen Deckmantel" für die Pädophilie bietet.Einige Feststellungen aus dem parlamentarischen Bericht vom 31.3.2011 werden in der Klage wie folgt zusammengefasst (S.8):

"Toujours selon le professeur Adriaenssens , l’Eglise offre donc la couverture idéale pour la pédophilie, étant donné que les prêtres agissent de manière très autonome et sans aucun contrôle."

"Comme l’Eglise réagissait uniquement aux cas d'abus sexuels par le silence, en transférant l'intéressé ou en niant les faits, l'institution se rendait, selon le professeur Adriaenssens, coupable de “passivité incestueuse”. Par ces solutions plus que sommaires, comme le transfert ou la demande de pardon, les crimes pouvaient tout simplement se poursuivre et même s'étendre. Certains non-abuseurs aident ainsi les abuseurs en se taisant, toujours selon le professeur Adriaenssens."
(p.155 du rapport)

“Les membres de la commission ont également été fortement choqués par les récits des souffrances que les victimes avaient subies et dont elles souffraient encore toujours. Certaines questions sont restées sans réponse, entre autres concernant l'ampleur réelle de ce phénomène, le fait qu'il y ait beaucoup plus de victimes néerlandophones que francophones, le grand nombre de victimes masculines ainsi qu'à propos du “dark number”.
(p.159 du rapport)

Die Klage der belgischen Anwälte kommt anhand der Fakten ebenso wie unsere Strafanzeige vom 14.2.2011 zu dem Ergebnis, dass der Papst persönlich verantwortlich ist für die andauernden Fälle des Kindsmissbrauchs. (S.16)

"Étant donné qu'il a déjà été indiqué ci-dessus que le Saint-Siège et le Pape exercent l'autorité absolue sur chaque évêque, et ont la compétence de contrôler si nécessaire les activités quotidiennes des évêques et de les corriger, l'absence d’intervention concrète et raisonnablement efficace dans le traitement concret des cas signalés d'abus sexuels, constitue également directement une faute (propre) dans le chef du Saint-Siège et du Pape lui-même."

Es ist sicher, dass die bisher bekanntgewordenen Fälle nur die Spitze des Eisberges sind. In vielen Ländern wurden die Verbrechen der Priester noch nicht bekannt, und selbst in Ländern, die schon weltweit Schlagzeilen gemacht haben, kommen immer neue Fälle ans Tageslicht.

So berichtet die Berliner Morgenpost beispielsweise am 25.5.2011: "Neue Fälle in der katholischen Kirche erschüttern Irland" (http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/article1650935/Neue-Faelle-in-der-katholischen-Kirche-erschuettern-Irland.html).

Der "Irish Examiner" (http://www.examiner.ie/ireland/church-faces-africa-abuse-scandal-155592.html) berichtet am 24.5.2011von Irischen Priestern, die in Südafrika und Kenia und Nigeria Verbrechen an Kindern begangen haben sollen.

Beiliegend legen wir weitere Unterstützererklärungen vor.

2. Juni 2011

Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger
Addendum to Legal Document of Feb. 14, 2011


Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet am 1.6.2011 über neueste Entwicklungen im Verfahren gegen den belgischen Zweig der katholischen Kinderschänderverbrecher. (Anlage, http://ca.reuters.com/article/idCATRE7505ZI20110601)

Die Opferanwälte Walter Van Steenbrugge und Christine Mussche kündigten an, dass demnächst Klagen für 70 von ihnen vertretene Opfer katholischer Kinderschänder den katholischen Bischöfen in Belgien und dem Vatikan direkt zugestellt würden.

In Belgien sind allein im letzten Jahr über 500 Fälle klerikalen Missbrauchs bekannt geworden, mindestens 13 der Opfer haben Selbstmord begangen.

Nach den Verfahren in den USA wird jetzt auch in Belgien der Vatikan für die Verbrechen seiner Priester direkt zur Verantwortung gezogen.

Christine Mussche verwies dabei ausdrücklich auf die Anweisung des Papstes zur Verheimlichung und Vertuschung.
Der Vatikan weigert sich auch in Belgien wie in den anderen tausenden von katholischen Kinderschänderverbrechen weltweit, die Überlebenden zu entschädigen. Insbesondere beruft er sich auf die Immunität des Papstes.

Vor dem IStGH kann sich niemand auf Immunität berufen. Auch der Papst kann sich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht hinter seiner angeblichen Immunität verstecken. Dies zeigt die Bedeutung des vorliegenden Verfahrens in einer Zeit, in der immer mehr nationale Verfahren weltweit gegen den Vatikan wegen des vatikanische Systems des Vertuschens und Förderns von Kinderschänderverbrechen angestrengt werden. Nur der IStGH ist in der Lage, durch Einleitung eines Ermittlungsverfahrens dieses System aufzuklären und den bzw. die Verantwortlichen ohne Ansehung der Person zur Rechenschaft zu ziehen.

30. Mai 2011

OTP-CR-48/11 - Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger
Addendum to Legal Document of Feb. 14, 2011

Was ist der Unterschied zwischen Dominique Strauss-Kahn und Joseph Ratzinger?

Dem ehemaligen Chef des IWF droht bereits wegen eines Versuchs, eine Frau zu sexuellen Handlungen gezwungen zu haben, eine 10- bis 15-jährige Freiheitsstrafe. Er wurde wegen des Verdachts einer versuchten Vergewaltigung auf der Stelle verhaftet und steht in Kürze vor Gericht.

Dem ehemaligen Kardinal und jetzigen Papst, der nachgewiesenermaßen dafür sorgte, dass Abertausende von Minderjährigen von seinen Priestern ungestraft vergewaltigt werden konnten, weil er die Verbrechen weltweit vertuschte und damit neue Verbrechen begünstigte, drohten bisher keinerlei Sanktionen, sondern allenfalls Kritik, begleitet von Nachsicht, Ehrerbietung und Unterwürfigkeit.

Was ist schlimmer - die versuchte Vergewaltigung einer 35-jährigen Frau oder die Vertuschung und Begünstigung von massenhaften Sexualverbrechen an Kindern und Jugendlichen? Letzteres ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das nur vom Internationalen Strafgerichtshof abgeurteilt werden kann.

Eines der Opfer schrieb am 28.5.2011 dazu folgendes:

„It is a nightmare for those who cannot bring their abusers to justice, and for those who cannot accept and forget what happened to them. Forgetting is the hardest part of being abused. Some days are very tough to deal with, especially when so many cases of sexual and physical abuse have been brought to light and are being made public on television and across the internet. The silencing of abuse victims is now over, and people who have the strength within themselves should stand up, as I am trying to do in my own personal case , with the knowledge that so many other victims are given the strength by seeing the determination of victims to hold to account abusers and the Catholic Church.

I hope many people too scared or upset can fight the fear and seek justice, and keep placing pressure on the Pope to answer for these crimes.“


27. Mai 2011

Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger
Addendum to Legal Document of Feb. 14, 2011

In Ergänzung unseres bisherigen Vortrags weisen wir auf die jüngste Äußerung des weltbekannten katholischen Theologen Hans Küng hin. In der Ausgabe der deutschen Wochenzeitung „DIE ZEIT“ vom 26.5.2011 äußerte er sich in einem längeren Interview zur Situation der katholischen Kirche auch zu dem Problem klerikaler Sexualverbrechen wie folgt:

„Da geht es um schlimme Auswüchse verdrängter Sexualität und um ein System, das solche Entwicklungen erst provoziert und schließlich systematisch vertuscht.“

Bereits in einem offenen Brief an die Deutsche Bischofskonferenz vom 16.4.2010 hatte Küng unter anderem geschrieben:

„Es darf nicht verschwiegen werden, dass das weltweit in Kraft gesetzte Vertuschungssystem von klerikalen Sexualvergehen gesteuert war von der römischen Glaubenskongregation Kardinal Ratzingers (1981 bis 2005), wo schon unter Johannes Paul II. unter strengster Geheimhaltung die Fälle gesammelt wurden. Noch am 18.5.2001 sandte Ratzinger ein feierliches Schreiben über die schwereren Vergehen (Epistula de delictis gravioribus) an alle Bischöfe. Darin werden die Missbrauchsfälle unter das Secretum Pontificium gestellt, bei dessen Verletzung man sich schwere Kirchenstrafen zuziehen kann.“









Daran ändert auch das jüngste Rundschreiben des heutigen Vorsitzenden der römischen Glaubenskongregation vom 16.5.2011 nichts. Dieses Schreiben führt nicht dazu, dass in Zukunft stets die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wird. Es spricht lediglich davon, dass „die staatlichen Rechtsvorschriften bezüglich einer Anzeigepflicht für solche Verbrechen immer zu beachten“ seien. In vielen Ländern gibt es jedoch eine solche Anzeigepflicht gar nicht. Die Kinderschänder können deshalb wie bisher kirchenintern behandelt werden, vor allem durch Versetzung, in seltenen Fällen auch durch Entlassung.

Die Kirche wird ihr Parallelsystem zu den staatlichen Strafverfahren also weitgehend aufrechterhalten und auch zukünftige Verbrechen vertuschen. Dadurch werden weitere Verbrechen begünstigt, denn wer als Priester Kinder sexuell missbraucht, hat in vielen Ländern auch in Zukunft wenig bis nichts zu befürchten.

16. Mai 2011

OTP-CR-48/11 - Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger
Addendum to Legal Document of Feb. 14, 2011

In Folge unseres Addendum vom 5. Mai 2011 legen wir weitere Unterstützererklärungen vor, die ständig aus der ganzen Welt hier eingehen.

Wenn man die Kommentare vieler der Schreiben liest, sieht man, dass die Hoffnung auf Gerechtigkeit zahlloser Opfer der Sexualverbrechen des Vatikans auf dem Ankläger des Internationalen strafgerichtshofs ruht.

In seinem Jahresbericht 2011 über Verstöße gegen die Menschenrechte stellt "Amnesty International" fest, dass der "Heilige Stuhl" seiner internationale Verpflichtung zum Schutz der Kinder nicht genügt hat. Und in Bezug auf auf die letzten Ergänzungen des Vatikans zum Canonischen Recht, die im Mai verbreitet wurden und die "Delikte" "Kinderpornographie" und "Mißbrauch Behinderter" eingeführt hat: "Die Höchstsstrafe für diese "Delikte" ist Entlassung oder Versetzung. Das Kirchenrecht enthält keine Verpflichtung für die Kirchenhierarchie, die Fälle zur Strafverfolgung weltlichen Behörden zu melden. Geheimhaltung ist Pflicht während des ganzen Verfahrens."

Wir legen einen Ausdruck der Webseite von Amnesty International vor und einen Ausdruck des Kommentars zu dem Jahresbericht von den Opferanwälten Jeff Anderson und Frau Professor Marci Hamilton, einer der führenden Anwältinnen für Kinder in den Vereinigten Staaten.


5. Mai 2011

OTP-CR-48/11- Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger
Nachtrag zum Schriftsatz vom 14.2.2011

In Folge unseres Addendum vom 27.4.2011 legen wir Ihnen weitere Unterstützer-Erklärungen vor.

Die meisten Berichte stammen offenbar von Opfern. Die Erklärungen erreichen uns mittlerweile aus Ländern rund um den Globus. Es ist aber auffällig, dass sehr viele Berichte von Verbrechensopfern aus den Ländern Mittel- und Südamerikas kommen. Offenbar ist das Ausmaß der Kinderschänderverbrechen durch katholische Priester in diesen Ländern noch gar nicht bekannt und möglicherweise noch viel gravierender, als in Nordamerika und Europa.

Außerdem erlauben wir uns, die Entscheidung eines US-Amerikanischen Gerichts zu erwähnen, die Ihnen vermutlich bekannt ist. In dem Fall von Kinderschändung in einem Zivilverfahren um die Verantwortlichkeit des Vatikan für die von seinen Priestern begangenen Verbrechen wurde der Vatikan verpflichtet, Dokumente herauszugeben und eine Reihe von Fragen zu beantworten. Es geht um rechtliche Gesichtspunkte, die auch unter der Geltung des Artikel 28 des IStGH-Statuts von Interesse sein könnten. Außerdem könnten sich aus den Dokumenten, deren Vorlage das US-Gericht dem Vatikan aufgegeben hat, weitere Anhaltspunkte für Ermittlungen im vorliegenden Verfahren ergeben.

Wir erlauben uns, Ihnen die Entscheidung des United States District Court im Fall John Doe v. Holy See im Wortlaut zu überlassen zusammen mit einer Erklärung der Anwälte Opfers, Jeff Anderson & Associates PA .


27. April 2011

OTP-CR-48/11 - Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger
Nachtrag zum Schriftsatz vom 14.2.2011

Unter I. Ziff.2. wurde das angsterregende Kirchenregiment und der davon ausgehende Psychoterror geschildert. Dazu gehört auch die Verteufelung jeglicher außerehelicher Sexualität. Dies führt unter anderem dazu, dass Hunderttausende von Kindern und Jugendlichen diskriminiert in Kinderheime abgeschoben oder gar verkauft werden.

1. Nach dem heute noch gültigen Katechismus gilt "Unzucht" als schwere Sünde. Wörtlich heißt es

"Zu den Sünden, die schwer gegen die Keuschheit verstoßen, gehören Masturbation, Unzucht, Pornographie und homosexuelle Praktiken." (Katechismus der katholischen Kirche, Rdnr.2396)

Unter "Unzucht" ist nach kirchlicher Definition folgendes zu verstehen:

"Unzucht ist die körperliche Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau, die nicht miteinander verheiratet sind. Sie ist ein schwerer Verstoß gegen die Würde dieser Menschen und der menschlichen Geschlechtlichkeit selbst, die von Natur aus auf das Wohl der Ehegatten sowie auf die Zeugung und Erziehung von Kindern hingeordnet ist. Zudem ist sie ein schweres Ärgernis, wenn dadurch junge Menschen sittlich verdorben werden." (Rdnr.2353)

2. Einer der erfahrensten Erziehungswissenschaftler und Sozialpädagogen Deutschlands, Prof. Manfred Kappeler, benennt in seinem soeben erschienenen Buch die furchtbaren Folgen dieser kirchlichen Lehre: "die Diskriminierung von 'unehelich' geborenen Kindern als 'sexuell Gefährdete', weil ihre Mütter gesellschaftlich mit dem Vorurteil von 'sexueller Unzuverlässigkeit' oder, härter noch, 'sexueller Verwahrlosung' stigmatisiert werden. Diese Kinder wurden als 'Frucht der Sünde', als 'Hurenkinder' von 'sittlich verkommenen Frauen' gedemütigt und verstört. Besonders Mädchen wurden mit solchen Verunglimpfungen von Mönchen, Diakonen, Nonnen und Diakonissen belegt. Als 'Kinder aus der Gosse' galten sie als quasi erblich 'sittlich gefährdet'." (Kappeler, Anvertraut und ausgeliefert, Sexuelle Gewalt in pädagogischen Einrichtungen, S.50) Kappeler schildert die furchtbaren Folgen dieser Diskriminierung: Die Abschiebung von Hunderttausenden unehelich geborener Kinder in Säuglings- und Kleinkinderheimen, in denen sie wie ein Ausschuß der Gesellschaft behandelt und traktiert wurden.

Wie Spiegel online am 11.4.2011 unter Bezugnahme auf eine Fernsehsendung der ARD, in der auch Kappeler interviewt wurde, berichtet, wurden zwischen 1949 und 1975 in Heimen der Caritas und der Diakonie Tausende Babys misshandelt: "Die Hände, die Arme, die Beine wurden an die Gitterstäbe der Betten angebunden und es wurden unruhige Kinder auch mit Medikamenten ruhiggestellt, mit sedierenden Medikamenten, völlig ohne Problembewusstsein. Hauptsache sie waren ruhig, berichtete der Sozialpädagoge Manfred Kappeler." In dem Fernsehfilm selbst ist von der Behandlung unehelicher Kinder als "Kinder der Sünde" die Rede.

Wer als Kind dieser Hölle entkam, musste später oft mit neuer Gewalt rechnen. Kappeler schildert Schicksale unehelich geborener Mädchen, die in ihrer Pubertät als "sexuell Verwahrloste" erneut zwangsweise in Heimen untergebracht wurden. Eines dieser Erziehungsheime für "schwer erziehbare und verwahrloste Mädchen" war, so Kappeler, "in den Gebäuden eines mittelalterlichen Klosters untergebracht, das den Nazis 1945 als Frauen-KZ diente. Das wurde nach dem Ende der NS-Herrschaft mit zum Teil demselben Personal in ein Fürsorge-Erziehungsheim umgewandelt. Aus KZ-Aufseherinnen waren nun Erzieherinnen geworden." (a.a.O., S.54)

Der gesellschaftliche Umgang mit unehelich Geborenen (und übrigens auch Homosexuellen, vgl. oben Katechismus, Rdnr.2396) wurde durch die kirchliche Lehre vergiftet und brutalisiert. Und dies weltweit.

Wie die Financial Times am 4.7.2011 unter der Überschrift "Spaniens verkaufte Kinder" berichtet, wurden nach dem spanischen Bürgerkrieg über kirchliche Heime Säuglinge an "die katholischen Eliten des Landes auf Kosten derer (vermittelt), die in ihren Augen kein Recht auf Kinder hatten: Ledige und damit sündige Mütter ... Den Müttern wurde erzählt, ihre Kinder wären kurz nach der Geburt gestorben. Den neuen Eltern wurde gesagt: 'Die Mütter seien minderjährig, Drogenabhängige oder Prostituierte. Hebammen, Ärzte, Nonnen, Priester - alle wussten Bescheid, alle wahrten das Schweigen." Der Artikel zitiert den Historiker Ricard Vinyes: "Die Obhut von Kindern war seit Beginn der Franco-Diktatur für die Kirche ein einträgliches Geschäft ... Für jedes Kind hat sie eine reichliche Summe eingestrichen."

3. All dies ist auf die kirchliche Lehre zurückzuführen, wonach die außereheliche Zeugung von Kindern eine schwere Sünde ist, die mit ewigen Höllenqualen bedroht wird. Diese Lehre gilt heute noch und wird von dem angeschuldigten Dr. Joseph Ratzinger als Papst aufrecht erhalten. Sie ist deshalb weiterhin eine ständige Bedrohung für das Leben, jedenfalls in streng katholischen Regionen. Uneheliche Kinder sind eine Schande. Niemand weiß, wieviele Abtreibungen auf diese Einstellung zurückzuführen sind und wieviele unehelichen Mütter und unehelichen Kinder aufgrund kirchliche Indoktrination an Leib und Seele schweren Schaden nehmen.

Die weltweite Aufrechterhaltung einer derart extrem menschenfeindlichen Lehre, deren Einhaltung mit der Androhung ewiger Höllenstrafen erzwungen wird, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wir bitten, diesen Gesichtspunkt bei der Würdigung der eingereichten Strafanzeige mit zu berücksichtigen.


11. April 2011

OTP-CR-48/11 - Criminal Charges against Dr. Joseph Ratzinger

Die unter obigem Aktenzeichen eingereichte Strafanzeige hat in der Öffentlichkeit großes Interesse gefunden und wurde deshalb auch in einem Buch dokumentiert. Auf der hierfür eingerichteten Website haben Interessenten und viele Opfer aus der ganzen Welt ihre Unterstützung für die Strafanzeige ausgesprochen. Auch Kollegen aus anderen Ländern, die Opfer vertreten, haben uns geschrieben bzw. sich unmittelbar an Sie gewandt. Auf den Schriftsatz unseres englischen Kollegen David Greenwood Jordans Solicitors vom 6.4.2011 nehmen wir ausdrücklich Bezug. Seine Darlegungen beweisen erneut, wie effektiv das von Dr. Joseph Ratzinger installierte System der Vertuschung klerikaler Sexualverbrechen funktioniert, mit der Folge, dass die meisten Kinderschänder unbestraft bleiben.

Viele der Überlebenden schildern uns ihre erschütternden Schicksale und ihr furchtbares Leiden. Dieses Leiden wird sich wiederholen, so lange der Vatikan seine Schirmherrschaft über die Verbrechen aufrechterhalten kann. Diese kriminelle Schirmherrschaft kann nur durch eine Anklage vor dem Internationalen Strafgerichtshof gebrochen werden. Viele der Opfer und Unterstützer schreiben uns:

„Niemand steht über dem Gesetz“ und: „Es ist Zeit ...“
Einige Kommentare der Unterstützer der Anzeige lauten auch

Il tempo della verità, della coscienza della giustizia è arrivato.
Vi invio la mia luce a sostegno del vostro impegno.
Non possiamo più aspettare, il momento è adesso.
Con stima

Es hora de que la justicia, sea aplicada a todos sin hacer acepciones de persona, jerarquías o credos religiosos...

No-one should be above the law. We must bring justice to thousands of innocent children. We owe them that.

Wird endlich Zeit, dass der selbsternannte "Stellvertreter Gottes" auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und ebenso behandelt wird wie jeder andere Mensch auch!

To conceal terrible crimes against children and intimidate the victims is indefensible.

Assisting an offender , and conspiring to pervert the course of justice is almost as bad as the offence itself.

El mundo merece un gobierno de justicia y equidad, ya es tiempo que se juzgue a estas malas bestias que han trastornado familias enteras, y siguen como si nada.....ya es hora ya es tiempo que la justicia civil se comprometa con las victimas no con los criminales, pederastas y pedofilos.

Im Namen der vielen Opfer, die ihre Hoffnung auf Wiedergutmachung und Gerechtigkeit auf Sie und den Internationalen Strafgerichtshof richten, dürfen wir Sie weiter bitten, die vorgetragenen Sachverhalte unter dem Gesichtspunkt von Art.7 ICC Statute zu prüfen.